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Ambulantes Operieren

Durch moderne und schonende Operations- und Narkosetechniken ist es heute möglich, viele Operationen ambulant durchzuführen. Ob Sie für eine ambulante Operation in Frage kommen, entscheidet der behandelnde Arzt zusammen mit dem Anästhesisten. Die Entscheidung ist abhängig von der Art des Eingriffs, Ihrem Allgemeinzustand und der Möglichkeit der häuslichen Versorgung. Wenn der ambulanten Operation nichts im Wege steht, können Sie sich in vertrauter Umgebung erholen und werden dadurch schneller mobil. Um Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm und unkompliziert wie möglich zu gestalten, haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Vor der OP

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist es notwendig, die Operation gut vorzubereiten. Ihr Haus- oder Facharzt überweist Sie in unsere Ambulanz, mit der Sie telefonisch einen Termin für die Voruntersuchungen ausmachen. Zu diesem bringen Sie bitte den Überweisungsschein mit.

Terminvereinbarung:

Chirurgische Ambulanz I:(06181) 296-2341
Chirurgische Ambulanz II:(06181) 296-2391
Chirurgische Ambulanz III:(06181) 296-2340
Gynäkologische Ambulanz(06181) 296-2632


Befunde

Bitte bringen Sie alle vorhandenen und aktuellen Befunde mit:

  • Kl. Blutbild
  • Kl. Gerinnung
  • Blutzucker
  • Elektrolyte
  • Patienten, die älter als 40 Jahre sind → EKG
  • Patienten, die älter als 60 Jahre sind → Röntgenaufnahme der Lunge

Der OP-Termin

Den OP-Termin erhalten Sie am Tag der Voruntersuchung. Bitte hinterlassen Sie uns eine Telefonnummer (wenn möglich Handy), unter der wir Sie erreichen können, falls sich am Termin etwas ändert.

Eigene Vorbereitung

Bitte klären Sie unbedingt mit dem Anästhesisten oder behandelnden Arzt ab, welche Medikamente (auch Dauermedikamente) sie am OP-Tag nehmen dürfen oder absetzen müssen (zum Beispiel Metformin, ASS und Marcumar). Diabetesmedikamente bedürfen einer besonderen Absprache.
Essen dürfen Sie bis sechs Stunden vor der OP und trinken bis zwei Stunden vor der OP (nur klare Flüssigkeiten). Am Vorabend des Eingriffs dürfen Sie ab 24:00 Uhr nicht mehr rauchen und keinen Alkohol mehr zu sich nehmen.
Erscheinen Sie auf Station am Tag der OP bitte frisch geduscht. Tragen Sie an diesem Tag außerdem kein Make-Up und keinen Nagellack. Piercings müssen bitte herausgenommen werden. Lassen Sie Schmuck und Wertsachen bitte zu Hause

Das sollte ins Handgepäck:

  • Versichertenkarte Ihrer Krankenkasse
  • Alle Ergebnisse der Voruntersuchungen
  • Operations- und Narkoseeinwilligung
  • Überweisungsschein und Blutzuckerwerte
  • Alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen
  • Eine Kleinigkeit zu essen (Belegte Brote, Bananen, Schokoriegel)
  • Bequeme Schuhe und Kleidung
  • Evtl. Kulturbeutel, Nachtwäsche und Lektüre
Am OP-Tag

Bitte melden Sie sich am OP-Tag auf der Station, die auf Ihrem Terminzettel angekreuzt ist.
Wenn Sie den OP-Termin aus irgendwelchen Gründen nicht wahrnehmen können, rufen Sie bitte am OP-Tag bis 06:30 Uhr auf der entsprechenden Station an:

H2B:(06181) 296-2025
H2C:(06181) 296-2020
H4C:(06181) 296-2040
H5C:(06181) 296-2050
H10C(06181) 296-2100
Nach der OP

Im Anschluss an die Operation werden Sie je nach Art des Eingriffs und Narkose für einige Zeit überwacht. Nach der ärztlichen Entlassungsuntersuchung dürfen Sie die Klinik wieder in Begleitung (Angehöriger, Vertrauensperson, Heimfahrt mit dem Taxi) verlassen. Nur wenn Sie die ersten 24 Stunden nach der OP nicht allein sind, ist eine ambulante Operation möglich. Klären Sie bitte unbedingt vorher ab, welcher Erwachsene sie in dieser Zeit betreut. Bettruhe müssen Sie nur einhalten, wenn sie verordnet wurde.

Sie werden möglicherweise in den ersten 24 Stunden etwas müde sein. Gestalten Sie deswegen den Rest des Tages ruhig und üben Sie keine anstrengenden Tätigkeiten aus. Sie dürfen zu Hause trinken, wird Ihnen auf stilles Wasser oder Tee nicht übel, können Sie auch bekömmliche Nahrung zu sich nehmen. Falls notwendig, erhalten Sie von uns einen Termin zur Nachuntersuchung. Wenn nichts anderes besprochen wurde, ist der Hausarzt für Sie zu ständig.

Eventuell muss bei Ihnen für einige Zeit die Thromboseprophylaxe mit Heparinspritzen durchgeführt werden, die Dauer bestimmt der Arzt. Die Handhabung dieser Spritzen ist einfachund wird Ihnen von den Pflegekräften erklärt.

Sie dürfen innerhalb von 24 Stunden nach der Anästhesie kein Fahrzeug lenken, keine Maschinen bedienen und keinen Alkohol trinken. Treffen Sie außerdem in den ersten 24 Stunden keine weitreichenden privaten oder geschäftlichen Entscheidungen und unterschreiben Sie in dieser Zeit keine Verträge.

Treten folgende Probleme auf, wenden Sie sich bitte sofort an die Zentrale Notaufnahme:

Tel.: (06181) 296-4380

  • Blutungen aus dem OP-Gebiet
  • Schmerzen, die sich auch durch die mitgegebenen Schmerzmittel nicht bessern lassen
  • Anschwellen oder sehr starke Rötung des Wundbereiches
  • Fieber über 38,5 Grad Celsius
  • häufiges Erbrechen
  • Blutungen mehr als Periodenstärke (nach einer gynäkologischen Operation)
  • starke Kopf- oder Rückenschmerzen oder Nachlassen der Muskelkraft in Arm oder Bein (nach einer Spinal- oder Regionalanästhesie)
  • nicht vollständig wieder hergestelltes Gefühl in bzw. noch eingeschränkter Beweglichkeit von Arm oder Bein 24 Stunden nach einer Regionalanästhesie
  • anderen Beschwerde oder Probleme